- Aktiv am Meer Spaß an Tunesiens Küsten
- Windsurfing & KitesurfingAdrenalin auf dem Wasser
- TauchenBezauberndes Meer
- Regionen Tunesien erleben
- TabarkaEs grünt so grün… wenn Nordtunesiens Blüten blühen. Die Gegend um Tabarka ist ein Kleinod vom Feinsten, das dem bewussten Naturliebhaber, aktivem Wassersportfreund oder Archäologiebegeisterten in den siebten Himmel schaukeln kann. In Sachen Urlaubskomfort hat Tabarka alles, was das Herz begehrt. Eine erstklassige Hotelinfrastruktur, einen internationalen Flughafen, wunderbare, teilweise einsame Strände, ein schönes Tauchangebot in den Korallenriffs, Thalasso-Zentren und einen Golfplatz mit Meeresblick. Dazu gibt es zahlreiche Angebote für Wanderungen und Reittouren. Nicht nur die Küste mit ihren “nadelförmigen” Felsenklippen – den sogenannten “Aiguilles” – versprüht einen besonderen Charme, sondern auch das Hinterland. Entlang der nordwestlichen Küste zieht sich zwischen Garriguehügeln und satten, grünen Tälern die Bergkette der Mogoden hin. Einsame, romantische Strandbuchten verlaufen sich in eine Landschaft, die man eher mit Europa denn mit Nordafrika in Verbindung bringen würde. Birken, Pappeln, Erlen, Weiden und vor allem Korkeichen ragen hier in den Himmel. Der Wanderfreak kann sich einer Fülle an teilweise noch unentdeckter Natur erfreuen. Blühende Wiesen und Felder, kleine, ruhige Dörfchen wie Sejnane, wo Berberfrauen nach alter Tradition wunderbare naturfarbene Gefäße zaubern. In den Sommermonaten verwandeln das internationale Jazz-Festival und das “World Music”-Festival den charmanten Ort in ein Musik-Mekka mit großen Stars. In der Gegend um Tabarka wie in der Stadt selbst hat große Geschichte ihre Spuren hinterlassen. Schon ca. im 5. Jahrhundert v. Chr. gründeten die Phönizier hier ihre Handelsniederlassung “Thabraca”. Zu Zeiten der Römer erlangte die Stadt ihre Blütezeit und Italiener und Andalusier verliehen ihr im 16. Jahrhundert unter anderem mit der genuesischen Festung das Bild, was sie heute noch prägt. Wenngleich die Zeugnisse der Antike hier fast gänzlich verschwunden sind, kann man sie auf Touren ins Landesinnere wieder entdecken wie zum Beispiel in Chemtou, Dougga oder Bulla Regia.
- BizerteVerwunschene Häfen, Seenlandschaften, bunte Tierwelten – im alten Hafen von Bizerte ziehen bunte Boote vorbei an den Cafés und den ehrwürdigen Gemäuern der Medina. Im Labyrinth der Strassen erwarten den Besucher bunte Märkte, osmanische Brunnenspiele oder alte Sehenswürdigkeiten wie die Große Moschee. Einen Besuch wert ist die Kasbah. Mächtige Mauern umgeben diese wahrhaftige “Stadt in der Stadt” mit der Moschee, den engen Gassen und der Ksiba – eine kleine Festung, in der heute das “Meeresmuseum” untergebracht ist. Nur zwei Schritte von hier geht es von der alten in die neue Zeit: hier spaziert man durch moderne Viertel entlang der wunderbaren Strandpromenade, genießt den Anblick des großen Hafens und wird an jedem Eck daran erinnert, daß Bizerte seit jeher eine bedeutende Brücke von Europa nach Afrika war. Unweit der kleinen Hafenstadt liegt der beeindruckende Naturpark Ichkeul, ein wahrer Augenschmaus für jeden Naturliebhaber. Im Herbst treffen sich hier an dem großen Salzsee Tausende von Zugvögeln. Nahe der Moore weiden Büffel und eine bewaldete Hügellandschaft bringt eine bunte Vielfalt an Fauna und Flora zum Vorschein. Geschichte:Genau dort wo heute die Kashba steht, da ragte die antike Stadt Hyppo Diarrhytus ins Meer. Schon Punier und Byzantiner hatten sich hier niedergelassen. Die heutige Festung, deren Mauern sich entlang des Hafens ausdehnen, gehen auf die Zeit des Mittelalters zurück. Jedoch wurde die Kashba in der türkischen Epoche größtenteils umgebaut. Damals war die Stadt ein wahrer Piratenhafen. Aufgrund seiner Nähe zu Europa und dem Schutz der Schiffe durch die natürliche Reede, galt Bizerte seit jeher als idealer Strategiepunkt.
- Karthagos KüstenDort, wo einst das antike Karthago – eine der mächtigsten Städte seiner Zeit – lag, zeigt sich heute eine der charmantesten Gegenden von Tunis. Das Meer hier schimmert in verschiedenen Türkistönen. Manchmal erscheinen die Küsten wie exotische Lagunen. Hier liegen die entzückenden kleinen Städtchen La Marsa, Sidi Bou Said, Carthage. Elegante Vororte der Hauptstadt Tunis, die Freizeit, Kultur und Moderne mit der Gewissen Kunst des “savoir vivre” verbinden. Ein ideales Fleckchen Erde für all diejenigen, die gerne Badespass mit Kultur und glamourösen Lifestyle verbinden möchten. Karthago wurde 814 v. Chr. von den Phöniziern gegründet. Es war ursprünglich orientalisch-afrikanischen Charakters. Rom verlieh Karthago das Adjektiv ‚punisch’. Zahlreiche phönizische Handelsniederlassungen entlang der Mittelmeerküste waren zu einem riesigen und reichen Reichsbund zusammengeschlossen. So wurde Karthago zu einer der mächtigsten Imperien des antiken Mittelmeerraums. Karthago glänzte mehr als 1000 Jahre lang, bevor Rom diesem Ruhm ein Ende setzte. Viele Überreste gibt es nicht mehr, aber diejenigen, die übrig sind, strahlen solch ein Kraft aus, das sie diese Zivilisation in der Vorstellung aufleben lassen: beinahe moderne und architektonisch interessante Häuser, Weihstelen mit Eingravierungen rätselhafter Muster, kleine Statuen und Sarkophage, die orientalische Riten zuzuschreiben sind, Masken, Schmuck und mit Symbolen verzierte Amulette. Tunesien war einst einer der schillerndsten Provinzen des römischen Reiches. Heute kann man noch viele unzählige und oft äußerst spektakuläre Ruinen besichtigen. Im ‚römischen’ Karthago und in zahlreichen anderen Stätten im Landesinneren haben Therme, Tempel und Villas eine bemerkenswerte Kostprobe der römischen Kunst hinterlassen: Die Kellerräume der Antoninius Pius Therme in Karthago, das große Amphitheater und die römischen Villen stechen aufgrund ihrer Schönheit, ihres gut erhaltenen Zustands, ihrer Besonderheit oder ihrer außergewöhnlichen Dimensionen besonders hervor. Blau-weiß leuchtet das Künstlerstädtchen Sidi Bou Said über den Höhen des Golfs von Tunis. Die beiden Maler August Macke und Paul Klee haben sich durch den Charme des von den Mauren gegründeten Städtchens mehr als inspirieren lassen. Die so berühmten Farben und Formen, die weißen Häuser, die Ecken und Gassen, die mit Nägeln verzierten blauen Tore und der Zauber der fuchsiafarbenen Bougainvillablüte. Die Römer nannten diesen Küstenort mit seinen Gärten Megara. Der französische Schriftsteller Gustave Flaubert liess hier in aller Pracht seine legendäre Romanheldin “Salammbo” aufleben. Heute ist La Marsa immer noch ein eleganter Ort der Schönen und Reichen mit Riviera-Ambiente. Ein Spaziergang auf der Palmeumsäumten Corniche, ein Minztee im Café Saf-Saf, ein Blick auf die originelle Gartendekoration des Hotels La Plaza und ein Gaumenschmauss in einem der leckeren Fischrestaurants
- TunisAuf zum Shoppen und Kultur Schauen nach Tunis. Daran haben Sie noch nicht gedacht, dann wird es aber Zeit. Denn in rund 2,5 Stunden ist man in einer quirligen Metropole, die viel an Kultur und Life-Style zu bieten hat. Ob Kulturreise oder Shopping-Weekend, die Hauptstadt Tunesiens eignet sich ideal für einen Kurztrip. Tunis ist eine Stadt, die zwischen dem Charme von 1001 Nacht, mediterranen Ambiente und europäischer Moderne oszilliert. Die kulturelle Vielfalt ist gigantisch – ob das nun das Bardo-Museum mit seiner weltweit größten Sammlung römischer Mosaike oder die Konzert- oder Ausstellungslocations in ehemaligen Palästen der Medina. Allein schon von der Architektur her ist ein Rundgang zwischen arabisch-andalusischer Baukunst einen Besuch wert. Und die Medina von Tunis gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO. Nun, wer von Medina spricht, spricht auch von den Souks. Die gibt es in den engen Gassen der Medina von Tunis in Hülle und Fülle. Und bei den bunten Keramiktöpfchen, den aus Seiden gewebten bunten Stoffen, dem so typischen Silberschmuck der Berber, den schmucken Ledersandalen, Yasmin Parfümchen oder kunstvollen Gläsern, wird jedes Shopper-Herz höher schlagen. Handeln ist hier ausdrücklich erlaubt! Tunis fasziniert aber nicht nur durch seine Medina, sondern auch durch sein europäisches Viertel, dessen architektonischen Art-Deco-Ergüsse so manch einen wohl an Paris erinnern werden. Und wer sich beim Flanieren ein Ruhepäuschen gönnen möchte, für den empfiehlt sich ein Kaffee auf der legendären Avenue Bourguiba, der Prachtstrasse Tunis oder ein Spaziergung durch die grünen Lungen der Stadt, dem Bellevedere-Park. Seit mehr als 500 Jahren schon hat das historische Herz von Tunis – die Medina – ihren typischen Stil erhalten können. Viele monumentale Gebäude erzählen noch heute von der langen Geschichte dieser so einflussreichen Stadt am Mittelmeer. Die aghlabidischen Emire von Kairouan schätzten diesen Ort und bauten die glanzvolle Zitouna Moschee im 9. Jahrhundert n. Chr.. Durch die Almohaden und deren Nachfolger, die Hafsiden, wurde Tunis zur Hauptstadt gemacht. Viele noch heute zu besichtigende Gebäude wurden von ihnen errichtet. Die Beys, Landesfürsten türkischen Ursprungs, gaben der Medina mit Moscheen und prächtigen Bauwerken ihr edles Aussehen. Die Medina gehört zum Weltkulturerbe der Unesco und ist eine wahrhaftige Stadt in der Stadt. Ein großes Labyrinth von verwinkelten Gassen, überdachten Passagen und lebendigen Souks erwartet den Besucher. Die Türen sind hier mit Nägeln beschlagen und mit Steinskulpturen verziert. Und hinter manch einem solchen Eingangsportal finden sich wunderbare Paläste, wie zum Beispiel das Dar Ben Abdallah, in dem heute das Heimatkundemuseum untergebracht ist. Etwas außerhalb der Medina liegen Sehenswürdigkeiten wie der Bardo-Palast (in einem Teil des Palastes befindet sich das für seine römische Mosaikensammlung bekannte Archäologiemuseum), die ein architektonisches Zeugnis des tunesischen Baustils abgeben. Bunte Keramikkacheln treffen hier auf Steinverzierungen, Marmorintarsien kokettieren mit ziseliertem Stuck.
- NabeulOrangen, Orangen, Orangen – Nabeul ist die Hauptstadt des Cap Bon, die fruchtbarste Gegend des Landes. Hier blühen unzählige Zitronenbäume, Yasmingärten duften hier entlang der feinen Sandstrände und dem türkisblauen Meer genießen kann. Das Cap Bon befindet sich auf einer Halbinsel, die in Richtung Sizilien (140km Entfernung) zeigt. Seine nördliche Region ist bergig. Die Gegend steht für Fischerei, große landwirtschaftliche Dörfer, riesige Orangenhaine, Weinreben und Leckereien aus dem Meer. Hier grünt und blüht es, hier lässt es sich gut leben. Nabeul ist aber nicht nur für seine vorzüglichen Orangen bekannt, sondern auch für seine Keramikkunst, die eine lange andalusische Tradition hat. Entlang der Küste des Cap Bons gibt es noch zahlreiche wilde Strände und interessante kleinere Küstenstädtchen wie der Fischerort Kelibia mit seiner Festung oder das von Klippen umgebene Haouria. Im Hinterland prägen Weinreben und kleine Berge das Bild. Die Tradition des Weinanbaus geht schon auf die Römer zurück. Die hier gereiften Trauben ergeben sehr leckere Tröpfchen. Geschichte: Nabeul wurde im 5. Jahrhundert v. Chr. von den Karthagern gegründet. Im 2. Jahrhundert n. Chr. übernahmen die Römer den Ort, der als Neapolis bekannt war. Im 16. und 17. Jahrhundert siedelten sich Flüchtlinge aus Andalusien hier an. Ihr Vermächtnis ist die Keramikkunst.
- HammametDas Touristenparadies Hammamet liegt in einer der schönsten Gegenden des Cap Bon. Diese ist bekannt für ihre Zitronenhaine, die Yasmingärten und das süße Leben, das man hier entlang der feinen Sandstrände und dem türkisblauen Meer genießen kann. Das Cap Bon befindet sich auf einer Halbinsel, die in Richtung Sizilien zeigt. Seine nördliche Region ist bergig. Die Gegend steht für Fischerei, große landwirtschaftliche Dörfer, riesige Orangenhaine, Weinreben und Leckereien aus dem Meer. Hier grünt und blüht es, hier lässt es sich gut leben. In Hammamet lässt es sich wunderbar flanieren. Ob es nun durch die weißen Gassen der Medina sei, oder entlang der alten Festungsmauern mit Blick auf die Fischer, beim Einholen der Netze. Hammamet ist bekannt für seine wunderbaren Sandstrände und das türkisblaue Meer. Über die Jahre hinweg hat sich in nächster Nähe zu der Medina das Städtchen Hammamet zu einer der schönsten Badeorte Tunesiens gewandelt. Seit dem 20. Jahrhundert galt Hammamet als Geheimtipp unter dem damaligen “Jetset” und war eine Inspirations- und Ruhequelle für Künstler und Persönlichkeiten wie Winston Churchill, Oscar Wilde, André Gide, Paul Klee oder auch Sophia Loren. An der Stelle des so beliebten Touristenorts lag die Römersiedlung Pupput, deren wenigen Überreste man noch heute besichtigen kann. Im 13. Jahrhundert wurde die Spanische Festung erbaut. Seinen Namen verdankt Hammamet den zahlreichen Quellen und Bäder. Den Hammamet lässt sich von Hammam (Dampfbad) ableiten.
- Yasmine Hammamet1990 begann eines der engagiertesten Projekte der tunesischen Tourismusindustrie – Yasmine Hammamet. Auf einer Fläche von 277ha im nördlichen Teil des Golfs von Hammamet schufen tunesische Architekten einen hochmodernen Touristentraum. 44 Hotels (80% davon gehören der 4-5 Sterne Kategorie an), ein Kongresszentrum, eine Marina, ein Yachthafen, ein neu konstruierte Medina, Thalasso-Zentren, Kasino, Eislaufbahn und Diskotheken finden sich hier neben einer 1,5km langen Strandpromenade, Beach-Clubs, Geschäftsgalerien, zahlreichen Terrassencafés und zwei Golfplätzen. Yasmine Hammamet wird schon heute als die Perle Tunesiens bezeichnet. Die Architektur dieser neuen Stadt ist bewusst in sehr tunesischem Stil gehalten, die Villen- und Wohnanlagen erinnern an die Façaden und das Blau von Sidi Bou Said, die Hotels an ein Märchen aus 1001 Nacht. “Die Medina Mediterranea ist vor allem die Verwirklichung eines Traumes. Der Traum, die arabische Stadt meiner Kindheit wieder zu finden”. Das sind die Worte von Abdelwahab Ben Ayed, dem Mann, der hinter dem Freizeitparkt “Medina Mediterranea” steht. Der Architekt bereitete beinahe 40 Jahre die Realisierung seines Traumes vor. In den 90ern begann die Bauzeit. Seit 2003 ist die neue Medina in Yasmine Hammamet mit Souks, Restaurant, Hotels, Hammam, Hallenbad im Stile der großen Bäder des beginnenden 20. Jahrhunderts und sehr angesagter Disco fertig. Ein Besucht lohnt sich. Die Marina Auf einer Fläche von 13 ha, 3ha Grünfläche und einer Wasserfläche von 20ha erstreckt sich einer der schönsten Marinas Tunesiens. Umgeben von schicken Appartements und einer romantischen Strandpromenade heißt hier der im Juli 2003 eröffnete Hafen luxuriöse Yachten und große Segler willkommen. Schiffe bis zu einer Länge von 110m können an 740 Ringen ihren Platz finden. Der Hafen von Yasmine Hammamet entspricht modernsten Techniken und Wasservorrichtungen. Carthageland In nächster Nähe zur Medina liegt Carthageland. Ein Vergnügungspark à la Disney für kleine und große Kinder, die wie mit dem Zauberstab die Geschichte Tunesiens von Hamilkar Barka und Hannibal über die drei punischen Kriege bis zu den Byzantinern und Andalusiern aufleben lassen. So wird spielerisch der Geschichtsunterricht nachgeholt und ganz nebenbei der Prachtzug des alten Bey von Tunis, der Lézard Rouge, von der Wüste ans Meer gesetzt.
- SousseAn dem schönen Küstenstreifen mit seinem azurblauen Meer und den goldenen Sandstränden liegt Sousse – Badeort und Stadt mit Geschichte und Tradition. Sousse ist eine dynamische und animierte Stadt mit einer wunderbar erhaltenen Medina (UNESCO-Weltkulturerbe), die von hohen Stadtmauern umgeben ist und an die mittelalterliche Vergangenheit der Stadt erinnert. Die Sahelküste zeigt sich als eine Landschaft mit hohen Palmen, jahrtausend alter Festungen und immenser, alter Stadtmauern, die in lange, feine Sandstrände hineinragen. Sousse lebt vom Glanz seiner Geschichte und dem dynamischen Leben seiner Moderne. In den Souks und Gassen der Medina, in ihren Häusern und an den Stadtmauern spürt man den Ruhm der vergangenen Zeit. In den modernen Vierteln lebt man die urbane Dynamik entlang der von Palmen gesäumten Avenuen, dem Hafen und den Laden- und Freizeitvierteln. Sousse wurde höchst wahrscheinlich von den Phöniziern unter dem Namen Hadrumet gegründet. Bis zum 6. Jahrhundert v. Chr. blieb die Stadt unabhängig bis sie dann unter den Einfluss Karthagos kam. Nach den punischen Kriegen und der Zerstörung Karthagos durch die Römer ernannte Trajan im 2. Jahrhundert nach Chr. Hadrumet zur Kolonie. Hier bekam sie wieder ihren Status als “prospere Stadt” zurück und galt als eine sehr blühende Handelsstadt. Durch seine strategische Lage am Mittelmeer besetzten hintereinander die Normannen im 12. Jahrhundert, die Spanier im 16. Jahrhundert und die Franzosen im 18. Jahrhundert Sousse. Während des 2. Weltkriegs wurde die Stadt mehrfach bombardiert, 1943 dann befreit.
- Port El KantaouiDer Ferienort Port El Kantaoui liegt an der schönen Küste des tunesischen Sahels. Der Ort trägt den Beinamen “erster Hafengarten im Mittelmeer” trägt. Er wurde ganz im arabisch-andalusischen Stil gebaut und erstrahlt als eine blühende Einheit aus Hotels, Anlagen, Läden und Freizeitattraktionen. Das Herz der neuen Stadt bildet eine Marina mit 340 Ringen und ein wunderbarer Golfplatz. Port El Kantaoui ist der ideale Urlaubsort für all diejenigen, die gerne in Ruhe ihre Ferien mit allem Komfort geniessen wollen. Besonders bei den Best Agers erfreut sich Port El Kantaoui einer großen Beliebtheit. Aber auch Familien und Singles kommen hier voll und ganz auf ihre Kosten.
- MonastirIm südlichsten Teil des Golfs von Hammamet liegt die Stadt Monastir. Ein traumhaftes Stück Erde mit mildem Klima, strahlendblauem Himmel und glitzerndem Meer. Inmitten der freundlichen Atmosphäre von Monastir kann man einen entspannten und zugleich interessanten Urlaub verbringen. Riviera-Ambiente mit blühendem Charme: Hier wachsen schimmernden Tamarisken, die Aloee-Pflanzen, die Olivenbäume, die purpurroten Bougainvillas und Hibiskusblüten, weißen Yasminblumen und den große, saftige Palmen in Hülle und Fülle. Monastir ist eine moderne Stadt und doch erstaunt hier das allgegenwärtig historische Erbe und die Traditionen. Eine der Hauptattraktionen der Stadt ist der Ribat – eine der beeindruckendsten Festungen Tunesiens. Angenehm ist auch die schöne und frische Natur im Hinterland und die komfortablen Hotels, die ganz auf den perfekten Urlaub ausgerichtet sind. Die Strände von Monastir sind bei Skanes und Dkhila. Mit ihrem sehr feinen Sand gehören sie zu den schönsten der tunesischen Küste. Luxushotels, Familienclubs, moderne Animation und folkloristische Abende stehen hier auf dem Programm. Und auch der Aktivsportler findet hier, was sein Herz begehrt: Segeln, Surfen, Paragliding, Jetski, Tauchen, Reiten, Tennis, Bogenschießen, Beach-Volleyball und vieles mehr. Und nichts spricht gegen einen Ausflug mit dem Boot entlang der azurblauen Küste, einer Promenade an den Ufern der Marina mit all ihren Yachten aus der ganzen Welt oder einem Spaziergang am Strand bis hin zum Fischerhafen und den sonderbaren Grotten El Kahlia. Zu Zeiten Julius Cesars galt die antike Stadt Ruspina mit der großen Festung als ein wichtiger Stützpunkt bei seinem Afrika-Feldzug. Im Mittelalter wurde diese als mystisches Refugium unter dem Namen Monastir bekannt. Mit der Erbauung des Ribat im 8. Jahrhundert n. Chr., einer Art islamischem Festungskloster, brach die Stadt zu neuen Ufern auf. Heute findet man hier ein Museum des Islam mit alten Manuskripten, gravierten Stelen und vor allem einem wunderbaren Sternenhöhenmesser (Astrolabium) von 927 n. Chr. Diese ehrwürdige Vergangenheit der Stadt ist auch heute noch in Monastir sichtbar. Mehrere alte geschichtsträchtigen Denkmäler umranden die moderne Esplanade. Einer der Attraktionspunkte der Stadt ist die Bourguiba-Moschee, die zu Ehren des ersten Präsidenten des unabhängigen Tunesiens erbaut wurde und das sehr schöne Mausoleum der Familie Bourguiba mit dem goldenen Kuppeldach und den zwei zarten, in den Himmel ragenden Minaretten.
- MahdiaDie Küstenstadt Mahdia gilt noch als Geheimtipp der Ferienorte Tunesiens. Lange, wunderbare Strände am saphirfarbenen Meer und eine zauberhafte Medina mit Tradition versprechen vorzügliche Urlaubsstunden. Wenn freitags der Wochenmarkt stattfindet, verwandelt sich die Skiffa El Kahla – ein Tor der Altstadt – in eine wahrhaftige Ali Baba Höhle aus 1001 Nacht. Die alten Weberinnen, Stickerinnen und Näherinnen legen schöne, traditionelle Kostüme, Seidenartikel und Vergoldetes zum Verkauf aus. Genauso schillernd ist das faszinierende Schauspiel, wenn die Fischkutter während der Sommerabende aufs Meer raus fahren und den jahrhunderte Jahre alten Hafen mit ihren Laternen zum Leuchten bringen. Mit dem großen Fischerhafen, der dicht am Wasser gelegenen Medina, der traditionellen Stimmung und den herrlichen Stränden hat Mahdia alles zum bezaubern. Neue Hotels wurden vor kurzem gebaut, um diesem Ferienort noch mehr komfortable Schönheit zu verleihen. Geschichte: Mahdia hat eine glorreiche Vergangenheit. Sie war die erste Hauptstadt der Kalifen der Fatimiden im 10. Jahrhundert und wurde auf dem Felsen einer schmalen Halbinsel erbaut. Und dazu ist sie noch berühmt für ihre Seidenweber und ihre Fischer.
- KairouanKairouan ist eine Stadt mit großer geschichtlicher Vergangenheit und Traditionen. Ihre Medina (UNESCO-Weltkulturerbe) und die religiösen Monumente sind gut erhalten und vermitteln einen authentisch mediterranen Flair. Als erste Hauptstadt des islamischen Maghreb galt Kairouan als eine der größten Städte des Mittelmeerraums, bevor es zu einer heiligen Stadt wurde. Kleine weiße Kuppeln blitzen immer wieder zwischen den Terrassen auf, die offenkundigen Anzeichen für Zaouias, also Bauwerke, die Heiligen und islamischen Geistlichen gewidmet wurden. Die Zaouia von Sidi Saheb ist eine der wichtigsten und eine der anmutendsten Monumente des Landes und wurde im 17. Jahrhundert erbaut. Die bedeutendste Sehenswürdigkeit von Kairouan ist allerdings die Große Moschee, die Sidi Oqba-Moschee, eine der ältesten der Welt, die aufgrund ihrer besonderen Architektur mit dem beinahe wie ein antiker Leuchtturm wirkendes Minarett und ihrem majestätischen Hof, der von Arkaden umgeben ist. Dieses Bauwerk erinnert an die Pracht der aghlabidischen Emire, den großen Herrschern des 9. Jahrhunderts. Bekannt ist Kairouan auch für seine Teppichkunst. Hier wird geknüpft, geknotet und gewebt und das in allen Farben und Materialien – von den typischen Kairouan-Motiven zu den bunten Berberkelims. Eine große Vielfalt an Teppichen kann man im ONAT (Office National de l’Artisanat Tunisien / Staatliches Büro für Kunsthandwerk) in der Medina von Kairouan bewundern.
- Sfax und KerkennahSfax:Die Küstenstadt Sfax liegt an der Grenze zu Südtunesien. Heute ist sie nach Tunis die zweitgrößte Stadt Tunesiens. Und dies liegt nicht nur an ihrer Einwohnerzahl, sondern auch an ihrer wirtschaftlichen Bedeutung. Sfax hat nichts mit den touristischen Zentren gemein. Was Sfax aber besonders reizvoll macht, ist sein authentisches Wesen und die wunderbar erhaltene Medina mit ihren Stadtmauern. Mit einer Fähre erreicht man in kurzer Zeit die Inselgruppen von Kerkennah, deren Traumstrände einen an Orte am anderen Ende der Welt erinnern. Die Inselgruppe von Kerkennah: Eine Stunde von Sfax entfernt liegen die Inseln von Kerkennah. Einmal dort angekommen, hat man den Eindruck in der Karibik zu sein. Die beiden flachen Hauptinseln Gharbi und Chergui, sind über und über mit Palmen besät. Die Landschaft ist ein wahrer Traum. Hier zeigen sich auch der Charme vergangener Zeiten, Traditionen und der Austausch mit anderen Mittelmeerkulturen. Die Fischer benützen hier noch ganz alte Methoden. In den flachen Gewässern werden die Schwämme mit einem Dreizack gegriffen. Man sammelt die gefangenen Fische in befestigten Netzen, fängt die Tintenfische mit Hilfe von ausgehöhlten Tongefäßen, in denen sich die Tiere zusammenrollen. Kerkennah hatte auch eine große geschichtliche Vergangenheit. Die alte Festung Borj el-Hissar erinnert daran, dass die Insel früher von den Spaniern, den Venitianern und den Türken sehr umkämpft war. Am Fuße der Festung liegen noch die Ruinen einer antiken Stadt. Sie zeugen von der sehr alten Geschichte dieser Insel, wo seinerzeit Hannibal auf seinen Weg ins orientalische Exil Halt machte. Bei einer Fahrt auf einem traditionellen Segelschiff, das sanft über das seidige Meer gleitet, kann man hervorragend diese so besondere Ruhe und Erhabenheit genießen. Auf Kerkennah gibt es wenige Hotels und der Gast kann die Freuden des Meers ganz ruhig für sich erleben. Außerdem hat Kerkennah noch eine ganz besondere Eigenart, die in Mittelmeerregionen sehr selten ist: Die Ebbezeiten lassen eine große Fläche an Sand zum Vorschein kommen, was das Herz jedes passionierten Muschelsammlers höher schlagen lässt.
- DjerbaDie südlichste Insel des Mittelmeers wurde 2008 von dem Trendbarometer Tripadvisor als Topdestination ermittelt. Wie wahr, denn die sonnenverwöhnte Insel bezauberte durch ihre Schönheit seinerzeit schon Odysseus und seine Mannen. Die Farben wechseln vom Elfenbeinstrand zum türkisblauen Lagunenmeer bis hin zum lavendelblauen Horizont. Die flachen, unendlich erscheinenden Strände laden zum Relaxen, Sonnen und Spielen ein. Hier lässt es sich hervorragend überwintern. Lange Spaziergänge unter blauem Himmel sind vorprogrammiert, mit einem Sonderbonus für Romantiker, denn nirgends sind die Sonnenuntergänge so schön wie auf Djerba. Für Kulturfreaks gibt es zahlreiche Möglichkeiten, ihrer Leidenschaft nachzugehen. Von sehr alten Moscheen über die Synagoge La Ghriba bis hin zum malerischen Töpferdörfchen Guellala und seinem Museum. Der Legende nach hat Odysseus auf der Insel Djerba schon das süße Leben genossen. Dass die Römer auch hier waren kann man hier und da noch in Meninx erkennen. Ganz offensichtlich sind in diesem ursprünglichen Land der Berber die Spuren der Osmanen, wie die wunderbaren Festungen Borj El Kebir oder Borg Kastil bezeugen.
- SüdtunesienDer Süden Tunesiens umfasst beinahe die Hälfte der Landesfläche. Sandwüste trifft auf Stein- und Salzwüste. Rote Dünen, weiße Dünen, Mondlandschaften und Salzseen, in denen sich die Fatamorganas spiegeln. Illusion, Realität oder einfach die Magie dieser so unglaublichen Landschaft, die schon viele große Künstler und Regisseure inspiriert hat. Ob man nun an den Küstenorten seinen Urlaub verbringt oder direkt in den Oasenstädten, die meisten Hotels und Reiseagenturen bieten Jeepausflüge nach Matmata, Tataouine, Ksar Ghilaine, Douz und Tozeur an. Für zwei bis fünf Tage kann man so in eine unbekannte, wunderschöne Welt eintauchen.




