Orangen, Orangen, Orangen – Nabeul ist die Hauptstadt des Cap Bon, die fruchtbarste Gegend des Landes. Hier blühen unzählige Zitronenbäume, Yasmingärten duften hier entlang der feinen Sandstrände und dem türkisblauen Meer. Das Cap Bon befindet sich auf einer Halbinsel, die in Richtung Sizilien (140 km Entfernung) zeigt. Seine nördliche Region ist bergig. Die Gegend steht für Fischerei, große landwirtschaftliche Dörfer, riesige Orangenhaine, Weinreben und Leckereien aus dem Meer. Hier grünt und blüht es, hier lässt es sich gut leben. Nabeul ist aber nicht nur für seine vorzüglichen Orangen bekannt, sondern auch für seine Keramikkunst, die eine lange andalusische Tradition hat.
Entlang der Küste des Cap Bons gibt es noch zahlreiche wilde Strände und interessante kleinere Küstenstädtchen wie den Fischerort Kelibia mit seiner Festung oder das von Klippen umgebene Haouria. Im Hinterland prägen Weinreben und kleine Berge das Bild. Die Tradition des Weinanbaus geht schon auf die Römer zurück. Die hier gereiften Trauben ergeben sehr leckere Tröpfchen.
Geschichte: Nabeul wurde im 5. Jahrhundert v. Chr. von den Karthagern gegründet. Im 2. Jahrhundert n. Chr. übernahmen die Römer den Ort, der als Neapolis bekannt war. Im 16. und 17. Jahrhundert siedelten sich Flüchtlinge aus Andalusien hier an. Ihr Vermächtnis ist die Keramikkunst.




