Es grünt so grün… wenn Nordtunesiens Blüten blühen. Die Gegend um Tabarka ist ein Kleinod vom Feinsten, das den bewussten Naturliebhaber, aktiven Wassersportfreund oder Archäologiebegeisterten in den siebten Himmel schaukeln kann.
In Sachen Urlaubskomfort hat Tabarka alles, was das Herz begehrt. Eine erstklassige Hotelinfrastruktur, einen internationalen Flughafen, wunderbare, teilweise einsame Strände, ein schönes Tauchangebot in den Korallenriffs, Thalasso-Zentren und einen Golfplatz mit Meeresblick. Dazu gibt es zahlreiche Angebote für Wanderungen und Reittouren.
Nicht nur die Küste mit ihren nadelförmigen Felsenklippen – den sogenannten “Aiguilles” – versprüht einen besonderen Charme, sondern auch das Hinterland. Entlang der nordwestlichen Küste zieht sich zwischen Garriguehügeln und satten, grünen Tälern die Bergkette der Mogoden hin. Einsame, romantische Strandbuchten verlaufen sich in eine Landschaft, die man eher mit Europa denn mit Nordafrika in Verbindung bringen würde.
Birken, Pappeln, Erlen, Weiden und vor allem Korkeichen ragen hier in den Himmel. Der Wanderfreak kann sich an einer Fülle teilweise noch unentdeckter Natur erfreuen. Blühende Wiesen und Felder, kleine, ruhige Dörfchen wie Sejnane, wo Berberfrauen nach alter Tradition wunderbare naturfarbene Gefäße zaubern. In den Sommermonaten verwandeln das internationale Jazz-Festival und das “World Music”-Festival den charmanten Ort in ein Musik-Mekka mit großen Stars.
In der Gegend um Tabarka wie in der Stadt selbst hat große Geschichte ihre Spuren hinterlassen. Schon ca. im 5. Jahrhundert v. Chr. gründeten die Phönizier hier ihre Handelsniederlassung “Thabraca”. Zu Zeiten der Römer erlangte die Stadt ihre Blütezeit und Italiener und Andalusier verliehen ihr im 16. Jahrhundert unter anderem mit der genuesischen Festung das Bild, was sie heute noch prägt. Wenngleich die Zeugnisse der Antike hier fast gänzlich verschwunden sind, kann man sie auf Touren ins Landesinnere wieder entdecken wie zum Beispiel in Chemtou, Dougga oder Bulla Regia.




